Unfallschutz auf der Baustelle

Geht es um die Sicherheit in der boomenden Baubranche, ist zu allererst vom Unfallrisiko die Rede. Aus gutem Grund: Das Risiko schwerer Verletzungen ist beim Bau besonders hoch. Umso erfreulicher ist die Tendenz. Schon 2012 konnte die BG Bau einen Rückgang bei den Unfallzahlen von 36 Prozent für die vergangene Jahres-Dekade vermelden. Aufgrund der erhöhten Bautätigkeiten in Deutschland zeigte sich 2016 jedoch wieder ein leichter Anstieg um 2.487 Arbeitsunfälle.

Bewusstsein für das Risiko

Doch wie kann langfristig ein sinkendes Unfallrisiko erzielt werden? Mit sicherheitsoptimierten Geräten und Maschinen, zum Beispiel einer verbesserten Sensorik und Kollisionskontrollen bei Kränen. Aber auch mit massiven Kontrollen zur Einhaltung der Bauvorschriften – vom Schutzschalter an der Mischmaschine bis zur maximalen Standzeit auf einer Bauleiter. Wichtigster Punkt jedoch sind praxisnahe Schulungen, die neben der Wissensvermittlung vor allem zur weiteren Sensibilisierung für das Thema Bausicherheit beigetragen.

Es ist ein Erfolg mit besten Chancen auf Fortsetzung. Schließlich gibt es kaum Kostenbarrieren und mittelfristig dürfte die Gesundheitsprävention für eine spürbare Entlastung der Kassen sorgen. Mehr als eine Milliarde Euro muss die BG Bau derzeit jährlich bereitstellen, um Reha-Maßnahmen, Betreuungen und Renten nach Unfällen und Erkrankungen zu finanzieren.

Konkrete Schutzmaßnahmen, denn der Teufel steckt im Detail

Wer ist auf Ihrer Baustelle für die Sicherheit zuständig? Ist garantiert, dass sich die involvierten Unternehmen nicht gegenseitig gefährden? Wie wird mit dem Risiko von Stromschlägen oder eines Erdrutsches umgegangen? Was ist mit der gefährlichen UV-Strahlung? Kommt eventuell Sprengstoff zum Einsatz oder sind andere gefährliche Materialen im Spiel?

Schutz vor Erdrutschen

Gefährdungsbeurteilungen, die vor Baubeginn eingeholt werden, sollen bei der Beantwortung dieser Fragen helfen. So ist bei der Aushebung der Baugrube zu beachten, ob es Verwerfungen im Bodengefüge gibt und wie es mit dem Grundwasserspiegel oder eventuell zufließendem Schichtenwasser aussieht. Gibt es starke Erschütterungen, zum Beispiel durch eine naheliegende Straße? Auch die zu starke Austrocknung des Bodens bei Sonneneinstrahlung kann eine (Einsturz-)Gefahr bedeuten. Wenn diese Einflussfaktoren ermittelt sind, können konkrete Maßnahmen wie das Errichten von Verbauungen eingeleitet werden.

Schutz vor Stromschlägen

Stromaggregat von Endress
Stromaggregate sorgen für eine sichere Versorgung auf der Baustelle

Während auf Großbaustellen meist noch vor Baubeginn eigene Baustromanlagen installiert werden, behilft man sich sonst mit den Steckdosen vor Ort. Mobile Schutzeinrichtungen wie der Personenschutzschalter PRCD-S sorgen hier für die sichere Stromentnahme. Die Fehlerfreiheit wird damit automatisch überprüft. Werden mobile Stromerzeuger benötigt, können diese beim Anschluss mehrerer Verbraucher ebenfalls mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RSDs aber kein PRCD-S) gesichert werden.

Eine breite Auswahl von Stromversorgungsaggregaten finden Sie auf klickrent. Sie sind damit unabhängig vom öffentlichen Stromnetz.

Schutz gegen Lärm

Baulärm ist ärgerlich, gerade für die Anwohner. Vermeiden lässt er sich nicht, wohl aber planen. Da jeder Bauablauf eine ermittelbare Lärm-Emission erzeugt, können die einzelnen Arbeitsschritte im Vorfeld (auch) nach diesen Kriterien getaktet werden. Der Einsatz von lärmarmen Bauverfahren und Baumaschinen hilft zudem, den Geräuschpegel zu senken.

Planen Sie nach besonders lärmintensiven Tätigkeiten, zum Beispiel mit dem Presslufthammer oder Trennschleifer, bewusst Lärmpausen ein. In der Nacht und in den frühen Morgenstunden sollte der Lärm auf ein Minimum begrenzt werden. Die genauen Vorschriften finden Sie in der AVV Baulärm (Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm).

Wenn Sie privat bauen, handelt es sich zwar streng genommen nicht um Bau-, sondern um Nachbarschaftslärm, das Ziel ist jedoch identisch: Lärm zu vermeiden, gerade zu Ruhezeiten. Welche Vorschriften gelten, finden Sie in der Baugenehmigung. Ein Verstoß gegen diese Auflagen kann Bußgelder und im Extremfall die Schließung der Baustelle nach sich ziehen.

Schutz vor UV-Strahlen und Hitze

Wer seine Haut zu lange der intensiven Sonneneinstrahlung aussetzt, erhöht die Gefahr von Zellschädigungen. Im Baugewerbe ist das ein großes Thema, da viel im Freien gearbeitet wird. 2015 war Hautkrebs die am meisten angezeigte Berufskrankheit der Branche.

Effektive Gegenmaßnahmen, zugleich gegen Hitzschlag und Sonnenstich, sind relativ einfach zu realisieren. Flächen auf der Baustelle können beispielsweise mit Sonnensegeln beschattet werden. Eine geeignete Sonnenbrille schützt die Augen. Da der Schutzhelm den Nacken oft freilässt, sollte für diese und andere unbedeckte Hautpartien eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtfaktor genutzt werden. Generell ist Kleidung aus dichtem Gewebe ratsam.

Wie beim Lärmschutz ist auch die Sicherheit vor UV-Strahlung eine Frage des Zeitplans, wann welche Gewerke, Firmen und Maschinen zum Einsatz kommen. Wer seine Mitarbeiter in der Mittagsglut zum Dachdecken schickt, verletzt seine Fürsorgepflicht und riskiert fahrlässig Gesundheit und Leben.

Fazit

Sicherheit am Bau ist ein essentielles Thema für die Baubranche. Denn nur auf sicheren Baustellen kann zuverlässig gearbeitet werden. Um eine Baustelle wirklich sicher zu machen, ist es wichtig, sich von vornherein ein klares Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu machen. Aber auch wenn die Bauarbeiten im vollen Gang sind, gilt es wichtige Sachen zu beachten, die nicht nur die Bauarbeiter sondern auch die Umgebung schützen. Nur wer in der Planung genau darauf achtet, dass die Sicherheit ständig gewährleistet ist, kann Themen wie Lärmschutz oder den Schutz vor UV-Strahlung richtig angehen.

Sicherheit auf der Baustelle

Sicherheit auf der Baustelle

Zeitgemäß bauen? Das ist eine permanente Herausforderung. Der effektive Umgang mit Energie und Materialien wird immer wichtiger, zugleich wachsen die Anforderungen an die Sicherheit. Das gilt nicht nur für die Gebäude selbst, sondern auch für den Bauprozess – vom Schutz der Baustelle bis zur Unfall- und Gesundheitsprävention für jeden einzelnen Mitarbeiter.

Was aber sind die größten Risiken auf Deutschlands Baustellen? Vor allem: Wie können Sie ihnen als Bauträger oder Bauherr wirkungsvoll begegnen? Sollte es darauf überhaupt eine pauschale Antwort geben, dann lautet sie: mit Sensibilität. Oder wie es BG Bau-Chef Klaus-Richard Bergmann formuliert: „Arbeitsschutz muss als wichtiger Bestandteil des alltäglichen Handelns etabliert werden.“

Baustellen-Management, denn Sicherheit geht vor

Geht man von den Grundlagen aus der Baustellenverordnung ins Detail, sind es gerade die Berufsgenossenschaften, die Ihnen als Bauherr wichtiges Rüstzeug liefern. Praxisnahe Gefährdungsbeurteilungen stehen hier neben Sicherheits-Checklisten für einzelne Bauschritte zum Download bereit. Fehlt noch eine Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde, die obligatorische Bauherrenhaftpflichtversicherung oder vielleicht ein Kettendumper, um das unwirtliche Gelände zu bewältigen? Die Checklisten weisen es aus, das fehlende Gerät gibt es im Verleih.

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Natürlich, es macht einen Unterschied, ob Sie als professioneller Bauträger gerade Ihre fünfte Kleinstadt errichten oder als privater Bauherr erstmals einen Anbau wagen. In Sachen Sicherheit gilt das aber nicht: Stürzt ein Kind in die Baugrube oder ein Bauarbeiter vom Gerüst, sind die Folgen überall gleich verheerend, nicht nur für den Verunglückten selbst. So heißt es zuallererst: Baustelle sichern, denn Unbefugten ist der Zutritt strengstens untersagt.

Absicherung der Baustelle

Baustellenabsperrungen müssen stabil und gut sichtbar sein. Unüberwindlich sind sie nie, aber eine Barriere sollten sie bilden: für Hundebesitzer, die beim Gassi-Gehen eine Abkürzung nehmen wollen ebenso wie für Abenteuerlustige und Gelegenheitsdiebe. Neben Absperrungen aus festem Material gehört dazu eine deutliche Beschilderung, die je nach Lage mit der Straßenverkehrsbehörde abzusprechen ist. Eigene Verkehrsschilder sind auch in Zeiten des 3D-Drucks keine gute Idee.

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Alle Elemente zur Baustellenabsicherung – vom Absperrgitter über Warnleuchten bis hin zu Sicherheitskameras – können Sie (auch kurzfristig) mieten. Nutzen Sie das Know-how unserer Vermietpartner, damit die aktive und passive Sicherung exakt zu den Erfordernissen Ihres Baus passt. Manchmal genügen einfache Absperrgitter, in anderen Fällen braucht es Systeme mit Nachtsicht, intelligenter Bewegungsanalyse und direkter Kopplung zum Wachpersonal.

Diebstahlschutz auf der Baustelle

Noch vor aller Technik gilt: Effektiv sichern kann nur, wer den Überblick bewahrt. Gerade bei größeren Bauvorhaben mit vielen Werkzeugen, Kleingeräten und Material hat es sich als hilfreich erwiesen, den aktuellen Bestand und seine Verwendung in einem Tabellenprogramm festzuhalten. Gleichen Sie diese Liste dann regelmäßig vor Ort ab. Fehlt etwas, geben Sie sich nicht mit Ausreden zufrieden.

Arbeitsschutz auf der Baustelle

Der Arbeitsschutz beginnt bei den Geräten, Maschinen und Baustoffen, die trotz der extrem hohen Sicherheitsstandards immer auch als potenzielle Gefahrenquelle verstanden werden müssen. Im Rahmen des GDA-Programms „Organisation“ von Bund, Ländern und gesetzlichen Unfallversicherungen („Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie“, GDA) werden nicht nur Schulungen angeboten, sondern als Anreiz auch Arbeitsschutzprämien für die Investition in sichere Ausrüstung gezahlt.

Für alle Bauherren, die viele der teuren Baumaschinen und Fahrzeuge nur temporär benötigen, ist Mieten eine kostengünstige und zugleich umweltschonende Alternative. Allerdings brauchen Sie als Mieter die Gewissheit, dass sich alle Baumaschinen, Kräne, Arbeitsbühnen, Beleuchtungssysteme oder Werkzeuge in einem einwandfreien Zustand befinden.

Über unser professionelles Vermieternetzwerk ist der bundesweite Verleih sichergestellt, auch in Ihrer Nähe.

 

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Braucht die Branche ein Recht 2.0

Kommt mit Bau 4.0 auch ein Recht 2.0?

Die Veränderungen in der Baubranche schreiten voran. klickrent berichtete bereits über Trends und Digitalisierungsmöglichkeiten in der Baubranche und kam zu dem Ergebnis, dass kein Weg an einer digitalen Strategie für die Baubranche der Zukunft vorbeiführt. Doch welche Auswirkungen hat dies auf Verträge und die Art, wie die Baubranche das Recht beeinflusst? Wie also sind beide Branchen auf den Wandel vorbereitet, wo liegen Verantwortlichkeiten und was muss sich ändern, damit Recht und Bau eine Einheit bilden?

Neue Herausforderungen der Baubranche, alte Anwendungen im Recht?

Alte Prozesse werden in der Baubranche durch digitale Anwendungen neu organisiert und immer mehr Baumaschinen werden digitaler, wenn es um ihre Ausstattung geht. Die bessere Verteilung von Baumaschinen auf mehrere Bauprojekte durch minutengenaue Informationen über die Aktivität der Maschinen oder eine höhere Produktivität, die durch Messinstrumente Rückschlüsse auf einzelne Arbeitsschritte erlaubt, ist hier nur der Anfang. In Rechtsfragen scheinen diese Entwicklungen noch nicht (komplett) angekommen zu sein.

Steffen Burrer erklärt Recht 2.0
Dr. Steffen Burrer von Noerr LLP kennt die neuen Bedürfnisse der Baubranche

Vor allem größere Bauprojeke erfordern ein hohes Maß an Rechtssicherheit. Aber auch kleine Bauprojekte sollten rechtlich betrachtet gut abgesichert sein. Dr. Steffen Burrer von der Anwaltskanzlei Noerr LLP erklärt warum: “Baustreitigkeiten machen einen signifikanten Teil der Klageverfahren in Deutschland aus. So wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 rund 33.000 Fälle von Baustreitigkeiten erledigt. Das sind rund 8% aller in diesem Jahr erledigten Zivilverfahren. Solche Prozesse sind aber langwierig und verschlingen vor allem auch Unsummen an Gutachterkosten.” Steffen Burrer rät deshalb dazu, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und auf der Baustelle mehr Informationen durch digitale Bauüberwachung und -dokumentation zu erhalten. Ungerechtfertigte Vorwürfe ließen sich somit schon vorher überprüfen und Schäden auf der Baustelle direkt vermeiden.

Der Begriff Recht 2.0, der die Notwendigkeit eines an die Industrie 4.0 angepassten Rechtsapparates vorsieht, steht seit der digitalen Wende vieler Industriezweige immer wieder im Fokus. Burrer hält diesen Begriff für “irreführend”, denn er erschaffe den Eindruck, dass ein komplett neues Recht benötigt werde. Vielmehr sieht er das Recht im Fluss der Zeit und anpassbar an neue Begebenheiten in der Baubranche. “Aus rechtlicher Sicht liegen die Hemmschwellen hier wohl eher auf Seiten der Juristen, die zum Teil noch aus der Zeit der Industrie 1.0 stammende Gesetze nun hinreichend flexibel auf die Industrie 4.0 übertragen müssen. Ich bin aber zuversichtlich, dass dies gut gelingen wird”, sagt Burrer und zeigt damit auf, wo die eigentliche Herausforderung für die Juristen besteht. Nicht neue Gesetze werden benötigt, sondern eine zeitgemäße Anwendung des bestehenden Gesetzesapparates.

Wer trägt die Verantwortung auf einer digitalen Baustelle?

Bei Baustreitigkeiten ist die zentrale Frage oft, wer für den entstandenen Schaden verantwortlich ist. In der digitalen Baubranche wird es einfacher nachzuvollziehen, wer die Maschine zu welchem Zeitpunkt bedient hat. Auch andere Formen der Bauüberwachung machen die Frage der Verantwortlichkeit einfacher beantwortbar. So kann über Baustellenkameras einfacher nachgewiesen werden, wer Zugang zur Baustelle hat und wie ein Schaden entstanden ist. Eine neue Rechtsprechung braucht man deshalb ebenfalls nicht, sagt Steffen Burrer. Gutachten lassen sich viel detaillierter formulieren, weil dem Gutachter neue Daten zur Verfügung stehen, die durch digitale Instrumente in den Maschinen gesammelt wurden. Für Rechtsfragen bedeutet dies sogar eine Erleichterung der Arbeit, weil Daten eine eindeutigere Aussage über Verschulden und Verantwortlichkeit erlauben können.

Zudem werden durch die Digitalisierung zeitgemäße Verträge immer wichtiger. Ein Vertrag der aufzeigt, welche Verantwortung auch bei autonomen Maschinen oder digital ausgeführten Arbeitsprozessen besteht, erspart den Vertragspartnern teure und aufwendige Rechtsstreitigkeiten. Verträge kommen auch hier mit den bisherigen Rechtsvorschriften aus und machen die Diskussion über ein Recht 2.0 überflüssig. Für Burrer ist wichtig, dass in solchen Verträgen eindeutige Aussagen zu den Bereichen Erwartungshaltung und Produktmängel formuliert werden. Nach Abschluss des Projektes könne man dann genau überprüfen, welche Vereinbarungen erfüllt wurden und welche nicht.

Fazit

Ein Recht 2.0 ist deshalb nicht notwendig, weil die bestehenden Gesetze an ihrer Gültigkeit nichts einbüßen, sondern nur an die neu entstandene Situation der Digitalisierung angepasst werden müssen. Deshalb ist es wichtig, die entstandenen Daten besser zu nutzen und Verträge auf neue Situationen anzupassen. Wenn diese Schritte umgesetzt sind können Recht und Bau ineinandergreifen und effizienter arbeiten als zuvor.

 

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Grünflächen winterfest machen

Das Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Damit Ihre Grünflächen auch im nächsten Jahr in voller Pracht erstrahlen, sollten Sie ein paar hilfreiche Tipps beachten, mit denen Ihre Grünflächen für den Winter gerüstet ist.

Den Rasen richtig pflegen

Bei den meisten Grünflächen und Gärten stellen die Rasenflächen den größten Teil der Anlage dar. Ein gutes Erscheinungsbild nach dem Ende des Winters ist deshalb besonders wichtig. Mähen Sie den Rasen rechtzeitig vor dem Wintereinbruch auf sechs Zentimeter und entfernen Laub- und Moosreste auf dem Rasen. Für diese sehr aufwendige Arbeit empfehlen sich Laubsauger, die besagte Reste aufnehmen und diese später leicht entsorgen können. Somit verhindern Sie, dass über den Winter hinweg diese Reste auf dem Rasen verrotten. Es ergibt häufig Sinn, den Rasen vor dem Wintereinbruch auch zu düngen, um ihm die Nährstoffe zuzuführen, die ihm im Winter fehlen. Wenn Sie diese Schritte beachten, werden Sie im Frühling einen gesunden und grünen Rasen vorfinden.

Bäume und Hecken zurechtschneiden

Um Bäume während des Winters von unnötigem Ballast zu befreien, ist es hilfreich, diese zurückzuschneiden. Blattlose, kranke oder tote Äste belasten den Baum nur und können deshalb ohne Bedenken abgeschnitten werden. Zu beachten ist hier, den Rückschnitt an Bäumen schon vor dem ersten Frost vorzunehmen, um den Bäumen eine Regenerationszeit zu geben, in der die offenen Schnittstellen verschlossen werden können. Bei größeren Bäumen empfiehlt es sich, mit einer Arbeitsbühne tätig zu werden. So gelangen Sie einfach an auch schwerer zugängliche Stellen in der Baumkrone und können sich frei auf der Plattform bewegen.

Von Hecken sollten Sie zum jetzigen Zeitpunkt bereits die Finger lassen. Die kleinen und feinen Äste vertragen bei diesen Temperaturen bereits keine offenen Schnittstellen mehr. Gehen Sie diesen Aufgabenbereich lieber im Frühjahr an, wenn die Temperaturen wieder etwas steigen.

Kleineres und größeres Geäst sinnvoll nutzen

Die abgeschnittenen Äste der Bäume müssen nicht auf dem Kompost landen. Dort gehören Sie im besten Fall auch gar nicht hin. Denn oft ist das Geäst zu grob und verrottet nur sehr langsam. Verbrennen Sie die Äste deshalb aber nicht! Werfen Sie Geäst lieber durch den Häcksler und verwenden es im Anschluss als Mulch für Bete und andere kälteanfällige Flächen. Häcksler lassen sich schon für kleines Geld mieten und sorgen dafür, dass sie Gartenabfälle sinnvoll eingesetzt werden können.

Baustellen vor Diebstahl schützen

Jedes Jahr werden etwa 3.000 Maschinen von Baustellen gestohlen. Die Schäden sind enorm und haben oft größere Auswirkungen, als zunächst angenommen. Neben dem Geldschaden von zumeist mehreren Zehntausend Euro, kommen noch Anschlusskosten für die Verzögerung am Bau, die Anschaffung einer Ersatzmaschine oder Strafzahlungen wegen der Unterbrechung der Bauarbeiten hinzu. Viele Unternehmen werden dadurch an den Rand des Ruins gedrängt, ohne direkt dafür verantwortlich zu sein. Doch der Diebstahl von Maschinen lässt sich verhindern oder wenigstens erschweren. Wir haben einige Hinweise zusammengestellt, auf die es sich zu achten lohnt.

Zugang zur Baustelle erschweren

Eine banale Maßnahme, um zu verhindern das Unbefugte die Baustelle betreten können, ist die richtige Einfriedung des Geländes. Zutrittskontrollen mittels Schranken oder unterschiedlichen (digitalen) Anmeldeprozessen sollten zur Standardausrüstung auf Ihrer Baustelle gehören. Bauzäune verhindern zusätzlich nicht nur den Zugang zur Baustelle sondern auch unbefugtes Eindringen wird auffälliger und aufwendiger. Des Weiteren hilft ein solcher Zaun, unbeteiligte Dritte davon abzuhalten, die Baustelle unbeabsichtigt zu betreten. Auch Personenschäden können so ausgeschlossen werden.

Keine dunklen Ecken

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die ausreichende Beleuchtung der Baustelle. Da Diebstähle häufiger in der Nacht passieren und sich Diebe im Schutz der Dunkelheit in Sicherheit wähnen, ist es empfehlenswert, die Baustelle besonders nachts gut auszuleuchten. Eine hell beleuchtete Baustelle stellt ein höheres Risiko für ein unentdecktes Eindringen der Langfinger dar.

Videoüberwachung installieren

Ein weiteres bewährtes Mittel ist die Installation von Kamerasystemen auf der Baustelle. Diebe werden durch Kameras häufig abgeschreckt. Falls es doch zu einem Diebstahl kommt, besteht im Nachhinein eine größerer Chance, die Diebe mit Hilfe der Videoaufzeichnung zu identifizieren. Kamerasysteme können heute auch schon autark funktionieren und sind nicht auf externe Stromquellen angewiesen.

Sicherheitsunternehmen als zusätzliche Bastion

Die wohl sicherste Variante, Maschinen vor Diebstahl zu schützen, ist die Kooperation mit qualifizierten Wach- und Sicherheitsfirmen. Diese bewachen die Baustelle rund um die Uhr und stellen sicher, dass Unbefugte keinen Zugang zu Maschinen und Geräten auf dem Baugelände bekommen.

Aufmerksam auf der Baustelle bleiben

Neben den oben aufgezählten Möglichkeiten ist es unabdingbar, stets mit offnen Augen  und Ohren auf der Baustelle unterwegs zu sein. Häufig fallen beim aufmerksamen Betrachten Sicherheitslücken auf, die danach geschlossen werden können. Diebstähle werden so verhindert, bevor sie überhaupt stattfinden.

Ein Restrisiko bleibt

Trotz aller Maßnahmen, die auf einer Baustelle ergriffen werden können, bleibt immer ein gewisses Restrisiko. Nicht immer lassen sich Diebstähle komplett vermeiden oder verhindern. Die oben angeführten Methoden stellen einige hilfreiche Möglichkeiten dar, den Diebstahl teurer Maschinen und Geräte vom Baustellengelände zu erschweren.

Mit Baumaschinen sicher im Straßenverkehr

Mit der Baumaschine im Straßenverkehr

Wer Baumaschinen mietet, muss sie auch zwangsläufig irgendwo abholen. Da Offroad-Vermietungen noch nicht existieren (und auch zukünftig wohl keine Chance haben werden), ist die Teilnahme am Straßenverkehr unausweichlich. Das man bei der Benutzung von Baumaschinen im Straßenverkehr einige Sachen beachten muss, ist manchen nicht bewusst. Wir klären über ein paar wichtige Punkte auf. „Mit der Baumaschine im Straßenverkehr“ weiterlesen

Warum mieten?

Dass ein Bauunternehmen alle Fahrzeuge, die es benötigt, selbst besitzt, wird immer seltener. Mieten ist das neue Kaufen und wird auch immer beliebter, um den Alltag auf der Baustelle, in der Landwirtschaft oder im GaLaBau zu organisieren. Was die Miete von Baumaschinen so beliebt macht, welche Vorteile diese mit sich bringt und warum man gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tut, erfährst du im folgenden Artikel.

Weil du nicht immer alles brauchst

Auf einer Baustelle werden häufig viele Maschinen oder Geräte benötigt. Aber auch nicht zwingend alle, die deine eigene Fahrzeugflotte bereithält. Oft bleiben viele Geräte für einen längeren Zeitraum unbenutzt und andere werden wiederum dauerhaft starken Belastungen ausgesetzt. Wenn du Baumaschinen mietest, kannst du deinen Fuhrpark jedes Mal individuell an die Bedürfnisse des Auftrages anpassen.

Außerdem kannst du durch die Miete auf schnell ändernde Nachfragesituationen reagieren. Erweitere deine Flotte, um zusätzliche Aufträge annehmen zu können.

Weil du immer auf dem neuesten Stand bist

Die Baumaschinenbranche verändert sich stetig. Bleib immer auf dem neuesten Stand und arbeite ausschließlich mit den neusten Maschinen. Der herkömmliche Kauf einer Baumaschine bindet dich meist Jahre an den technischen Standart des Kaufzeitpunktes. Viele Innovationen und neue Mechanismen bleiben dir womöglich verschlossen. Bei der Miete hast du ständig Zugang zu den aktuellsten Möglichkeiten und Innovationen der Baubranche und profitierst von ihnen.

Falls ein Fahrzeug beschädigt oder nicht funktionieren sollte, kannst du dich auch darauf verlassen, schnellen Ersatz zu finden. Die Miete bietet dir häufig Ausfallsicherheit. Wenn etwas mit der Maschine nicht funktionieren sollte, wird sie zeitnah repariert oder ausgetauscht.

Weil du Geld sparst

Ein gar nicht so unwichtiger Aspekt für die Miete: Sie spart Geld. Du zahlst lediglich, wenn das Gerät oder die Maschine auch tatsächlich benötigt wird. Die hohen Anschaffungskosten einer Eigenmaschine vermeidest du dabei ganz einfach. Auch die Folgekosten, wie Wartungs- und Reparaturkosten, eines eigenen Baugerätes kannst du dir durch die Miete sparen. Das gesparte Geld kann für die zusätzliche Anmietung von Maschinen in gesteigerten Nachfragesituationen verwendet werden.

Weil es besser für die Umwelt ist

Auch die Umwelt ist auf der Seite des Mietens. Einhergehend mit den aktuellen Entwicklungen werden Maschinen und Geräte immer umweltfreundlicher und verbrauchen weniger Energie. Auch die European Rental Association sieht in der Nachhaltigkeit von Baumaschinen einen immer wichtiger werdenden Aspekt für das Mieten.

Dabei spielt auch die Ersparnis von Ressourcen eine bedeutende Rolle. Mietfahrzeuge werden immer wieder vermietet und gehen so durch mehrere Hände. Die mehrfache Anschaffung ein und desselben Fahrzeuges bleibt also aus.

Alles in allem eine gute Sache

Ob nun die große Auswahl an Geräten und Maschinen oder die Kosteneffizienz: Wer mietet ist heute klar im Vorteil. Auch bei klickrent kannst du auf eine große Auswahl zu fairen Preisen zurückgreifen. Wenige Klicks genügen und du kannst schon bald mit deinem Mietfahrzeug dein Projekt in Angriff nehmen.