Die Ameise 57 und der EFG 216K von Jungheinrich im Vergleich

Alt vs. Neu – die Jungheinrich Elektro-Dreiradstapler im Vergleich

Schon im Jahr 1948 beschäftigte sich Dr. Friedrich Jungheinrich im Hamburger Barmbek mit der Produktion von Hubwagen und Sackkarren, mit dem Ziel, die damalige Logistik wegweisend zu optimieren. Bereits zu diesem Zeitpunkt entstand der bis heute noch bekannte Markenname “Ameise”, unter welchem Jungheinrich viele Jahre lang Stapler jeglicher Art veröffentlichte.

Die Ameise 57 Gabelstapler früher
Die Ameise 57 Typ EFG 06 G beim Einfahren in einen Güterwagen

Während zu Beginn der 50er Jahre der erste Elektro-Vierradstapler, die “Ameise 55”, entwickelt wurde, konzentriert sich dieser Alt vs. Neu Vergleich auf die wenige Jahre später entwickelte “Ameise 57”.  Diese ist ein Elektro-Dreiradstapler und lässt sich daher bestens mit dem aktuellen Pendant, dem EFG 216K, vergleichen.
Bevor wir dabei jedoch auf die wesentlichen Unterschiede und Weiterentwicklungen zu sprechen kommen, werfen wir einen Blick auf die Gemeinsamkeiten, die damals wie heute für die Qualität von Jungheinrich stehen.

Die Gemeinsamkeiten zwischen der Ameise 57 Typ EFG 06 G und dem EFG 216K

Auch heute noch, 69 Jahre nach der Erstproduktion, wird bei den Dreiradstaplern auf den elektrischen Batterieantrieb gesetzt und die Bedienung erfolgt noch immer im Sitzen innerhalb der offenen Fahrerkabine. Auch die Einsatzgebiete sind ähnlich. So können beide Stapler sowohl für den Innen- als auch Außeneinsatz genutzt werden und die kompakten Abmessungen machen ein Agieren in schmalen Gangbreiten möglich.

Schon in den 50er Jahren stand bei der Konstruktion der Elektrostapler, genau wie heute, der Mehrwert für die Kunden im Vordergrund. Dabei stehen Wendigkeit, Kosteneffizienz, sowie Produktivität nach wie vor im Fokus. Doch wirft man einen genaueren Blick auf die Datenblätter der Dreiradstapler, werden schnell die Veränderungen deutlich.

Die Unterschiede der beiden Jungheinrich Dreiradstapler

Alter und neuer Jungheinrich Stapler im Vergleich
Der direkte Vergleich zwischen dem 50er Jahre Modell und der heutigen Version der elektrischen Dreiradstapler

Die technischen Daten der Jungheinrich Modelle

Vor allem technisch kann sich der EFG 216K merklich von seinem Vorfahren abgrenzen. Mit seiner 48 V Batterie und einer Kapazität von 625 Ah kann das neue Modell mit deutlich mehr Leistungsfähigkeit als die ältere Version, die mit einer Spannung von 12 V und einer Netzkapazität von 140 Ah ausgestattet war, punkten. Ebenso beeindruckend ist die wesentlich verbesserte Tragfähigkeit des heutigen Gabelstaplers. Während die Logistikbranche zu Zeiten der Ameise 57 schon die Tragfähigkeit von 600 kg lobte, kann sie sich heute auf einen Wert von bis zu 1,6 Tonnen verlassen. Und nicht nur dies ermöglicht heutzutage eine bedeutend effizientere Verladung von mehreren bzw. schwereren Gütern. Auch die verbesserte Hubhöhe öffnet neue Nutzungsmöglichkeiten. So kann die Last des EFG 216K in eine Höhe von bis zu 6.500 mm gehoben werden, wohingegen in den 50er Jahren gerade einmal eine Hubhöhe von 1.600 mm ermöglicht werden konnte.

Neue Maßeinheiten der Elektrostapler

Diese Weiterentwicklung hinsichtlicher einer erhöhten Tragfähigkeit und Hubhöhe hatten auch Auswirkungen auf die Konstruktion bzw. Maße des Staplers. Die Länge mitsamt des Gabelrückens erhöhte sich dabei von 1.200 mm auf 1.887 mm und die Höhe stieg von 2.100 mm auf 2.235 mm an. Um jedoch eine optimale Wendigkeit auch in beengten Gängen weiterhin gewährleisten zu können, wurde das neue Modell des Elektro-Dreiradstaplers mit einer Breite von 1060 mm nur leicht um 260 mm vergrößert. Dabei ist auch das Manövrieren durch Türen und ein zügiges Wenden genau wie damals möglich.

Erhöhte Produktivität durch schnelleres Fahren

Ergänzend zu den bereits genannten, effizienzsteigernden Faktoren, verhilft auch die Fahrgeschwindigkeit des Jungheinrich EFG 216K zu verbesserten Bedingungen während der Arbeit. Selbst mit voller Auslastung der Tragfähigkeit kann die Ladung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 km/h transportiert werden. Vor 60 Jahren lag dieser Wert bei einer deutlich geringeren Tragfähigkeit noch bei 7 km/h.

Innovation der Batterie-Technik

Neben den direkt vergleichbaren technischen Daten, gibt es auch eine Reihe von Aspekten, die der neue Dreirad-Stapler heute bietet, an welche damals jedoch noch nicht zu denken war. Eine dieser innovativen Neuerungen ist z.B. die Lithium-Ionen-Technologie der Batterie des EFG 216K Staplers. Diese Technologie ist nicht nur robuster und flexibel von -10 bis 45°C  einsetzbar, sondern verhilft dank des hohen Wirkungsgrades beim Laden und Rekuperieren der Bremsenergie zu deutlich mehr Effizienz. So beträgt die vollständige Ladezeit der Batterie weniger als 1,5 Stunden und mehr als 20% des Energieverbrauchs können eingespart werden. Auch die Lebenserwartung der wartungsfreien Batterie erhöhte sich auf bis zu 3.000 Vollzyklen.

Komfortables Arbeiten

Wie bereits angesprochen, arbeitet Jungheinrich stets an der Optimierung ihrer Produkte und Lösungen hinsichtlich der Kundenwünsche. In Bezug auf das Bedürfnis nach Effizienz bzw. der Steigerung der Produktivität konnten bereits einige Aspekte gefunden werden, an denen Jungheinrich im Laufe der Jahre große Fortschritte machte. Doch wie sieht es mit dem Komfort aus? Auch dieser konnte dank des technischen Fortschritts in vielen Punkten optimiert werden. So muss der Fahrer die Lenkung der Maschine nicht länger mechanisch tätigen, sondern kann mit Hilfe der elektrischen Lenkhydraulik auf eine besonders leichte Handhabung, weniger Lenkumdrehungen und verringerte Lenkgeräusche vertrauen. Darüber hinaus bietet auch die Fahrerkabine selbst mehr Komfort. Der Sitz und das Lenkrad sind beispielsweise individuell verstellbar und die Ausmaße des heutigen Staplers sorgen für ausreichend Beinfreiheit und Ergonomie.

Der EFG 216K Dreirad-Stapler im Einsatz
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Fazit

Der Vergleich der beiden Stapler-Modelle zeigt ganz deutlich, dass sich in den letzten 60 Jahren einiges getan hat. Dabei ist es Jungheinrich gelungen, die Marke geschickt weiterzudenken, ohne den Wert ihres damaligen Slogans “Ameise-Transportmittel steigern Leistung, mindern Kosten” zu schwächen.
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