Kramer Radlager Vergleich früher und heute

Der Kramer Allrad-Vergleich

Schon seit Jahrzehnten steht die Firma Kramer für Qualitätsmaschinen im Radladersegment. Heute sind die Radlader von Kramer nicht mehr wegzudenken von Baustellen. Und auch schon vor über 50 Jahren waren Kramer-Maschinen im Einsatz. Mit dem Kramer KS 510 brachte das Unternehmen seinen ersten Allrad-Radlader auf den Markt und auch der heutige Kramer 380 folgt dieser Tradition. Was hat sich seitdem geändert? Wo ist das alte Modell vielleicht besser als das neue? Wir haben uns beide Modelle genauer angeschaut und miteinander verglichen.

Allein das Baujahr beider Maschinen verrät, dass sich viel verändert hat. 1959 wurde der Kramer KS 510 erstmalig in Betrieb genommen. Das heutige Modell lief 2014 letztmalig vom Stapel. Einen deutlichen Sprung sehen wir vor allem in der Motorleistung, bei der der Kramer 380 mit 45 kW dem KS 510 deutlich überlegen ist, der nur 37 kW vorweisen kann.

Beim Gewicht der Maschinen ist Kramer eine kleine Sensation gelungen. Trotz höherer Motorleistung bringt der Kramer 380 nur 3,9 Tonnen auf die Waage, wohingegen der KS 510 stolze 5,5 Tonnen schafft. Der Zustand zeigt, dass sich in der Entwicklung von Baumaschinen in den letzten 50 Jahren viel getan hat. Der neue Kramer 380 kann sich dadurch viel wendiger bewegen, als der noch sehr klobige KS 510.

Alt trifft neu - Radlader Kramer
Der Kramer Radlader Vergleich

Bei den Geschwindigkeitswerten fährt aber das alte Modell dem neuen davon. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 km/h ist der Kramer KS 510 doppelt so schnell wie sein jüngeres Gegenstück. Dieses schafft nämlich nur 20 km/h.

Auch in der Hubkraft liegt der Kramer KS 510 leicht vor dem Kramer 380. Hier schafft das alte Modell ganze 4 Tonnen zu heben, während es der neue Kramer 380 auf respektable 3,5 Tonnen schafft. Das macht sich auch beim Schaufelinhalt bemerkbar, wo der KS 510 ebenfalls leicht vorne liegt und Platz für 0,9 Kubikmeter hat, im Gegensatz zu den 0,8 Kubikmetern des Kramer 380.

Was die Geschichte des Kramer Allrad-Radladers zeigt, ist, dass auch die Minimierung von Werten gegenüber seinem alten Gegenstück sinnvoll sein kann. Der Kramer 380 ist ein besonders flexibler und wendiger Radlader und ist damit klar im Vorteil gegenüber dem großen und wuchtigen Kramer KS 510 auf den immer anspruchsvoller werdenden Baustellen unserer heutigen Zeit. Seit 1986 verfügt Kramer über die Allrad-Lenkung im Radlader, was zu einer richtigen Besonderheit unter den Herstellern geworden ist. Dadurch heben sich die Maschinen von Kramer durch ihre Wendigkeit von anderen Herstellern ab. Wir sind gespannt, welche Entwicklung der Kramer 380 in den nächsten 50 Jahren nehmen wird und welche technischen Daten dann entscheidend sein werden, um ein zuverlässiger und beliebter Radlader zu sein.

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