Zutrittskontrolle für Sicherheit und Transparenz auf der Baustelle

Der Alltag auf der Baustelle bietet für viele Baufirmen und Bauleiter neben vieler planbarer und kalkulierbarer Faktoren – zum Beispiel den Materialbedarf – zunehmend auch Herausforderungen. Besonders bei größeren Projekten ist es essentiell, den Überblick über das genaue Geschehen auf der Baustelle zu behalten.

Gerade die Koordinierung der Vielzahl an Personen, die tagtäglich auf der Baustelle ein- und ausgehen wird zu einer Meisteraufgabe. Welcher Mitarbeiter betritt und verlässt wann den Projektbereich? Wurden die Tages- und Wochenziele erreicht und falls nicht, welche Gründe könnte dies haben? Besitzen alle Mitarbeiter eine Zugangsberechtigung?

All diese Fragen sind wichtig, um Transparenz für Kunden und Baufirmen gewährleisten und Sicherheit garantieren zu können. Mit der Zeppelin InSite 3.0 Zutrittskontrolle hat das Zeppelin Streif Baulogistik Team eine zentrale Soft- und Hardwarelösung entwickelt, die den Prozess auf Baustellen merklich effizienter, transparenter und sicherer gestaltet.

“Speedy” sorgt für Ordnung auf der Baustelle

Die Software

Das System hinter der InSite 3.0 basiert auf einer zentralen, sich stetig erweiternden Online-Datenbank. Dabei wird die Sammlung, Verwaltung und Auswertung von insgesamt drei verschiedenen Datenbereichen ermöglicht. So haben die Account-Besitzer unter anderem Zugriff auf die Daten ihrer registrierten Mitarbeiter. Dabei können sie einsehen, ob die Person die notwendigen Versicherungen – zum Beispiel eine Sozialversicherung – besitzt, eine möglicherweise notwendige Aufenthaltsgenehmigung aufweisen kann oder lediglich als Besucher registriert ist. Diese Personendaten erhält die Software einerseits aus der anfänglichen Registrierung und andererseits über die Ausweise der Mitarbeiter, welche aufzeichnen, wer die Baustelle wann betritt und verlässt. Gerade für Behörden ist es so möglich, zentral zu prüfen, ob gesetzliche Vorschriften eingehalten wurden. Natürlich sind die Daten anonymisiert und somit Datenschutzkonform.

Auch Firmendaten können betrachtet werden. Dazu zählen etwa die Daten der Ansprechpartner, der Subunternehmerstrukturen oder der Tarife. Darüber hinaus kann der Auftraggeber seine Projektdaten einsehen, wie zum Beispiel Verträge, zeitliche Zugangsbeschränkungen, Sicherheitsbereiche und -konzepte sowie Daten zu Fahrzeugen.

Die Hardware

Unterstützt wird dieses Softwaresystem durch das professionelle Mietequipment von Zeppelin, das zur Baustellenabsicherung vor Ort dient. Zu diesem Hardware Katalog gehören unter anderem Zugangscontainer, Drehkreuzanlagen oder Drehsperren. Diese können an allen Eingängen der Baustelle errichtet werden und sichern ab, dass nur befugte Personen ein- und ausgehen. Über eine Chipkarte können die betreffenden Daten der Person dann über die Terminals – Kartenlesegeräte mit dem Namen “Speedy” – eingelesen und in Echtzeit freigegeben werden. Einem Mitarbeiter im Container wird die eintreffende Person automatisch auf seinem Computerbildschirm gezeigt. Als zusätzliche Kontrollinstanz kann dieser Mitarbeiter im Zweifelsfall eingreifen oder helfen. Die in sekundenschnelle überprüften Daten entscheiden dann darüber, ob für das eintreffende Baustellenpersonal eine Zutrittsberechtigung vorliegt und registriert die Uhrzeit der Ankunft. Eine eventuelle Begründung der Zugriffsverweigerung wird optional in verschiedenen Sprachen geliefert.

Neben dieser Hardware zur Zutrittssicherung können ebenso auch Bauzäune, Schrankenanlagen und Peripheriegeräte wie Kameras und Monitore sowie die mobilen Datenerfassungsgeräte gemietet werden. Benötigt ein Bauunternehmen zusätzliche Unterstützung bei der Implementierung oder Nutzung der Hard- und Software, so kann bei Interesse auch geschultes Personal angefordert werden.

Quelle: Präsentation Zeppelin InSite 3.0 – das erste webbasierte Zutrittskontrollsystem

 Die Vorteile des Systems

  • Effizienzsteigerung
  • ständige Übersicht über Personenaktivitäten auf der Baustelle
  • Gewährleistung der Sicherheit der Daten
  • individuelle Auswertungsmöglichkeiten
  • erhöhte Transparenz
  • Reduzierung der rechtlichen Risiken

Durch die Verwendung des Systems ist es dem Projektverantwortlichen möglich, auch mehrere Baustellen gleichzeitig zu überwachen. Das System kann mehrere Projekte und mehrere Sicherheitsbereiche gleichzeitig verwalten, sodass mit der Online-Lösung InSite 3.0 jederzeit und von jedem Ort aus zentral alle Daten eingesehen werden können. Die Sicherheit der gesammelten Daten wird dabei über ein SSL Zertifikat, tägliche Datensicherungen und AntiVirus Systeme garantiert. Fehlerquellen können frühzeitig erkannt und etwaige Besuche auf der Baustelle minimiert werden. Eine Effizienzsteigerung ist die Folge.

Dank der Vorab-Registrierung können sowohl der Bauunternehmer selbst als auch alle Nachunternehmer ihre Mitarbeiter registrieren. Benötigte Dokumente können online über ein sogenanntes Backoffice abgelegt werden. So kann bei der Zutrittskontrolle am Einsatzort Zeit gespart und Fehlerquoten bei der Dateneingabe reduziert werden.

Aus dem Datenpool an Personen-, Firmen- und Projektdaten heraus bieten sich individuelle Auswertungsmöglichkeiten an. So kann beispielsweise analysiert werden, ob genügend Ersthelfer vor Ort sind. Des Weiteren kann unter anderem eruiert werden, ob die Soll- mit den Ist-Arbeitsstunden übereinstimmen und inwieweit der Bauprozess vorangeschritten ist. Eine individuelle Zusammenstellung der Auswertungen ist problemlos möglich.

Dank der merklich erhöhten Transparenz werden zudem auch rechtliche Risiken minimiert. Die umfassende Sammlung der Mitarbeiterdaten beugt Schwarzarbeit vor und die Dokumentation der Anwesenheit unterstützt die Aufzeichnungspflicht des Mindestlohngesetzes (§ 17). Hierfür wird überprüft, ob die notwendigen Daten – wie zum Beispiel die Mindeslohnbescheinigung – im System hinterlegt sind. Auch diese können jederzeit über das Backoffice gepflegt werden. Bei Fehlen oder Auslauf von Dokumenten oder Bescheinigungen gibt das System rechtzeitig Hinweise, dass Handlungsbedarf besteht.

Zutrittskontrolle Zeppelin Streif

Fazit

Die Zutrittskontrolle InSite 3.0 bietet ihren Nutzern eine Reihe nützlicher Möglichkeiten, die eigenen Bauprojekte übersichtlicher, effizienter und sicherer durchzuführen. Unterschiedliche Ausstattungspakete stellen sicher, dass jede Baustelle mit dem richtigen System ausgestattet werden kann. Sowohl vor Ort als auch im Büro oder vom Laptop aus bleibt die Baustelle stets einsehbar und minimiert das Risiko vor unbefugtem Zutritt. Dank der Hilfe durch geschultes Personal gestaltet sich auch die Implementierung einfach und beugt Startschwierigkeiten vor.

Um darüber hinaus gewährleisten zu können, dass die Software alltagstauglich ist, wurde sie in unterschiedlichsten Projekten getestet. So unter anderem in dem Großprojekt des Austria Campus Wien, bei welchem innerhalb von drei Jahren eine Grundfläche von 55.000 m² zu einem Büro- und Geschäftsstandort gewandelt wurde.

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