Personalmangel am Bau

Wie der Personalmangel die Baubranche belastet

In Zeiten der verstärkten Zuwanderung und günstigen Zinsen steigt die Anzahl an genehmigten Bauprojekten stetig an. Im Jahr 2016 wurden so viele Baugenehmigungen erteilt wie seit 16 Jahren nicht mehr. Gerade die Bereiche Hoch- und Tiefbau, Wohnungsneu- und -ausbau, sowie die Bauinstallation profitieren von diesen Entwicklungen. Doch nicht nur der Wohnungsbau selbst, sondern auch der dazugehörige infrastrukturelle Ausbau gewinnt an Bedeutung.

Um dieser erhöhten Nachfrage nachkommen zu können, sind qualifizierte Fachkräfte von größter Wichtigkeit. Dass ein Mangel eben dieses so essentiellen Personals vorherrscht, lässt sich in einer scheinbar stetig boomenden Baubranche nicht länger bestreiten. Diverse Betriebe und Teilbranchen der Bauindustrie klagen über personelle Engpässe. So ist es beispielsweise das besonders in heutigen Zeiten auftragsstarke Bauhauptgewerbe, welches bei einer steigenden Anzahl an Projekten mit einer sinkenden Zahl an Beschäftigten zu kämpfen hat. Einer Erhebung von Statista zufolge, lässt sich allein in den Jahren 2003 – 2015, einen Rückgang von rund 51.000 Beschäftigten im Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau verzeichnen.

Die Folgen dieses Rückganges liegen dabei klar auf der Hand. Bei einer unzureichenden Menge an qualifiziertem Personal können Aufträge nicht in der vorgegebenen Zeit erledigt werden, Maschinen müssen ungenutzt stehen bleiben und die interne Planung muss umgeworfen werden. Diese Tendenzen geben Anlass zur Sorge und erfordern über kurz oder lang Veränderungen im effizienten Personaleinsatz.

„Wie leicht oder schwer fällt es Ihrem Unternehmen derzeit, neue und ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden?“
Bauunternehmen fällt es eher schwer Fachkräfte zu finden
Circa 3/4 aller Bauunternehmen fällt es eher bis sehr schwer Fachkräfte zu akquirieren 

Die Ursachen für den Fachkräftemangel in Deutschland

Neben den bereits erwähnten steigenden Zahlen an Aufträgen in fast allen Bereichen der Bauwirtschaft, ist es vor allem das fehlende Nachrücken junger Arbeitskräfte, welches für Probleme in der Mitarbeiter-Akquirierung sorgt. Dies hat unterschiedliche Gründe. Zum einen kämpft die Branche mit Imageverlusten bezüglich der Attraktivität der Arbeitgeber, zum anderen bevorzugen immer mehr Schulabsolventen den akademischen Werdegang. Berufe im Dienstleistungsegment werden immer reizvoller. Die Konkurrenzberufe bieten zumeist eine bessere Work-Life Balance, gezielte Mitarbeiterförderungen und schnelle Aufstiegschancen. Die Baubranche, die vor allem durch kleine und mittelständische Betriebe geprägt ist, bietet nur selten Weiterbildungsmöglichkeiten und kann mit der Bezahlung großer Konzerne nicht mithalten. Zudem bemängeln Auszubildende die fehlende offene Kommunikation und die zu Teilen unfairen Beschäftigungsverhältnisse. Gerade für die kommunikationsorientierten Generationen Y und Z, die zunehmend nach Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit streben, bildet die Baubranche nicht die gewünschten Wertvorstellungen ab. Hinzu kommen der demographische Wandel und die Rente ab 63 Jahren, die mehr Abgänge als Zugänge hervorbringen.

Um Aufträge daher dennoch fristgerecht ausführen zu können, steigen mit dem Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte auch die Ausgaben für Personal.

Branchenspezifische Lösungswege

Um der steigenden Zahl an Aufträgen und einer immer geringer werdenden Zahl an neuen Arbeitskräften im Bausegment nachkommen zu können, müssen Lösungen gefunden werden. Die Chancen und Vorteile einer Ausbildung in der Baubranche sollten besser kommuniziert und mehr Kraft in die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte investiert werden. Um sich jedoch nicht nur auf die zukünftige Entwicklung der Beschäftigungszahlen zu verlassen, sollte zusätzlich auch die Effizienz, mit der das heutige, bereits ausgebildete Personal eingesetzt wird, verbessert werden.

Eine solche effizientere Lösung des Personaleisatzes bietet die Plattform Maschinator.de, die Auftragsangebote für Baumaschinisten vermittelt. Auftragnehmer, also die Spezialisten für das Bedienen und Fahren jeglicher Baumaschinen registrieren sich auf der Website und geben Ihre jeweiligen Qualifikationen an. Der Auftraggeber kann dann seine spezifischen Auftragsdetails angeben und bekommt aus dem stetig wachsenden Pool an Maschinisten die passenden Fachkräfte zugewiesen.

Auftragsangebote für Baumaschinisten über maschinator
Die Vermittlungsplattform zwischen Auftraggebern und Baumaschinisten

Vorteil für den Auftraggeber ist dabei, dass er Leerstellen bei einzelnen Projekten füllen und somit Zeitvorschriften und Planungsabläufen nachkommen kann. Zugleich erspart er sich die immer aufwendiger werdende Suche nach dem passenden Personal und kann seine Maschinen effizient nutzen. Die Baumaschinisten, die sich vor der Registrierung bewerben und ihre Qualifikationen nachweisen müssen,  sind ausgewählte, kompetente und zuverlässige Fachkräfte. Die gegenseitige Bewertung oder Weiterempfehlung fungiert als Qualitätssicherung und verhilft zu einer noch zielgenaueren Vermittlung. Suchen Auftraggeber neben dem passenden Personal zusätzlich auch nach der richtigen Maschine für ihr Projekt, so kann auch dies bei der Auftragsvergabe berücksichtigt und nur Maschinisten mit eigenen Baumaschinen vermittelt werden. Auch die Kombination von einer Baumaschine der klickrent-Plattform und einem Baumaschinisten von Maschinator ist möglich. Ressourcen können damit projektbasiert genutzt und Stillstände der Maschinen minimiert werden.

Auch für den Auftragnehmer ergeben sich durch dieses Konzept wichtige Vorteile. Dank der kostenlosen Vermittlung und dem Zugriff auf eine große Auswahl an Aufträgen, erspart sich der Maschinist nicht nur Zeit in der Suche nach passenden Angeboten, sondern steigert zugleich seine Bekanntheit am Markt. Das eigene Image kann ausgebaut und neue Umsatzpotentiale erschlossen werden.

Insgesamt können qualifizierte Fachkräfte deutlich effizienter und schneller vermittelt werden als über klassische Stellenausschreibungen. Das so wichtige Humankapital kann genau dann angefordert werden, wenn der Bedarf besteht und Bauaufträge zielgerecht abgewickelt werden. Personalengpässe oder unzureichende Qualifikationen stehen dem Bauprozess also nicht länger im Wege. Selbstständige Maschinisten können kontinuierlich vermittelt und zeitweilige Personalüberschüsse größerer und kleinerer Unternehmen passend für andere Baufirmen zur Verfügung gestellt werden. Und all das verläuft ganz im Sinne des heutigen Zeitalters selbstverständlich vollkommen digital.

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