BBI Fachtagungen 2017 mit klickrent

BBI Fachtagungen 2017 – Rückschlüsse für die (Online) Mietbranche

Der Januar geht zur Neige. Fünf BBI Fachtagungen für Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten wurden erfolgreich abgeschlossen. klickrent war dabei und nimmt wichtige Erkenntnisse mit in die Hallen des Berliner Büros.

Bauprognose 2017 Umsatzerwartungen
Umsatzprognose für Bauhauptgewerbe

Positiv ist zu vermelden, dass die Bauwirtschaft laut des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) und dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ein Umsatzplus von 5 % in 2017 zu erwarten hat. Dieses Plus ist vor allem dem Wohnungsbau zuzuschreiben. Denn hier liegt der prognostizierte Zuwachs bei 7 %, beim Öffentlichen Bau hingegen “nur” bei 5 % und beim Wirtschaftsbau bei 3 %. Dies heißt, dass vor allem Produkte wie Arbeitsbühnen, Transportaufzüge, Kräne und Co. einen weiteren Zuwachs im Mietvolumen zu erwarten haben.

Diese Tendenzen lassen sich auch in den prognostizierten Bauinvestitionen für das Jahr 2017 wiederfinden. Denn auch dort sieht man vor allem im Wohnungsbau einen Anstieg im Volumen von 163,4 Mrd. € auf 167,5 Mrd. €. Der Nichtwohnbau bleibt doch mehr oder weniger konstant in seiner Entwicklung und steigt sowohl im gewerblichen Bau von 73,2 Mrd. € auf 73,6 Mrd. € als auch im öffentlichen Bau von 31,9 Mrd. € auf 32,5 Mrd. € nur leicht an.

Deutschlands Bauinvestitionen nach Bauarbeiten
Bauinvestitionen in Deutschland laut des Statisches Bundesamt und ifo Institut

Die Problematik der stagnierenden Mietpreise

Wenn zusätzlich die Mietpreise betrachtet werden, fällt auf, dass diese trotz guter Auftragslage und Auslastung zumeist sehr konstant in ihrer Entwicklung geblieben sind. Auch hier sollen ein paar Beispiele dies verdeutlichen. Der nominale Wochenmietpreis pro Tag eines Kompressors entwickelte sich im Vergleich zu 2007 von lediglich 36 € auf 38 €, der eines kleinen Radladers von 96,5 € auf 98,5 € und der eines 1,5 t Minibaggers von 76,5 € auf 80 €. Der Preis eines 20 t Raupenbaggers ist sogar von 219,5 € auf 211 € gesunken.

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bbi-Händler- und Vermietertagungen 2017
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bbi-Händler- & Vermietertagungen 2017

 

 

 

 

Die Preisentwicklungen verdeutlichen auch für 2016 einen anhaltenden Trend. Nämlich dass die Mietpreise trotz steigender Lohnkosten der Mitarbeiter von Vermietungs-Dienstleistern und höherer Anschaffungspreise für Maschinen und Geräte stagnieren. Problem hier ist, dass der große Vermieterpool für einen erhöhten Preisdruck auf Anbieterseite sorgt. Die schiere Menge der verschiedenen Vermieter und Mietstationen lässt eine Anpassung der Preise also kaum zu. Eine Umsatzsteigerung für die Anbieter ist also nur über die Auslastung der Mietmaschinen und -geräte und nicht über eventuelle Preisanpassungen bei höherer Nachfrage zu erwarten.

Lösungsansatz zur optimierten Ertragssteuerung

Genau hier setzt klickrent an. Auch wenn die Digitalisierung der Baubranche immer noch in den Kinderschuhen steckt – dies wurde auch anhand der Fokusthemen in Frankfurt, Bochum und Berlin deutlich -, so wird unter anderem anhand der oben genannten Beispiele klar, dass auch digitale Wege zur Optimierung eingeschlagen werden müssen.

Eine Konsolidierung durch einen “Shared Economy” Ansatz kann hier Abhilfe schaffen. In einem solchen Modell geht es unter anderem auch darum, eine Verfügbarkeit für die zunehmende Anzahl kurzfristiger Anfragen für ganz spezifisches Equipment gewährleisten zu können. Auch das Thema Auslastung kann so optimiert werden. Durch ein Marktplatz wird mehr Reichweite generiert, andere oder neue Kundengruppen angesprochen und so eine höhere Auslastung erzielt.

Aber speziell der Stagnierung der Preisentwicklung kann durch einen herstellerunabhängigen Marktplatz, wie klickrent es ist, entgegengewirkt werden. Ein Dynamic-Pricing-System könnte es dem Vermieter ermöglichen, immer den richtigen Preis und nicht zwingend den niedrigsten Mietpreis abzurufen. Mit Einführung eines Ertragsmanagements – oder auch Yield Managements – wird der Umsatz eines Unternehmens durch ein System zur Nachfragesteuerung gezielt erhöht. So ist es nur logisch, wenn zum Beispiel nur noch eine geringe Anzahl an Geräten einer bestimmten Produktgruppe am Markt verfügbar und die Nachfrage dennoch hoch ist, dass die Preise für diese Produktgruppe bei geringer Verfügbarkeit und hoher Nachfrage steigen (müssen). Einzelne Vermieter oder auch Vermieterverbände versäumen aktuell aufgrund mangelnder Preistransparenz so notwendige finanzielle Optimierungspotentiale für das Mietgeschäft.

Diese und andere Herausforderungen – wie zentralisierte Transport- und Versicherungslösungen, Flottenmanagement, Geo-Fencing, und transparente Verfügbarkeitsdaten – sind digital zu lösen. Doch auch hier bedarf es Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit, um alte und zum Teil noch funktionierende Prozessabläufe oder Gewohnheiten aufzubrechen und neue Wege einzuschlagen. Gern stehen wir zur Erörterung von eventuellen- auch gemeinsamen – Lösungsansätzen zur Verfügung.

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