Die B2B Sharing Economy

Sharing Economy goes B2B

Der Erfolg von Unternehmen wie Airbnb, Uber, Drivenow und Co liefert den Beweis: Die Sharing Economy ist die Antwort auf die sich wandelnden Ansprüche der Konsumenten und Unternehmen. Das Bedürfnis nach eigenen Besitzansprüchen spiegelt längst nicht mehr den Geist der heutigen Gesellschaft wider. Vielmehr wollen die Marktteilnehmer im Hinblick auf Effizienzsteigerungen, Kostenminimierungen und Nachhaltigkeit teilen oder teilhaben, das eigene wirtschaftliche Risiko minimieren und nachhaltig handeln. Doch wie kann man die Shareconomy fernab von dem privaten Gebrauch für das unternehmerische Gewerbe nutzen und sich Alleinstellungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb sichern? Um die Beantwortung dieser Fragen soll es sich im heutigen Beitrag drehen.

Der Charakter der B2B Sharing Economy

Auf den ersten Blick scheint es paradox, dass Unternehmen ihre Ressourcen freiwillig teilen und womöglich sogar der Konkurrenz zur Verfügung stellen. Doch blickt man genauer auf die Vorteile für Anbieter und Nachfrager, z.B. Mieter und Vermieter, wird klar, dass das Prinzip des Ressourcenteilens eine Win-Win Situation für die Beteiligten des Austauschprozesses liefert und im Sinne des natürlichen Strebens nach Gewinnmaximierung eine logische Schlussfolgerung darstellt. Da neben den Mietern und Vermietern zumeist noch eine dritte Partei – der Vermittler – am Konzept der Shared Economy beteiligt ist, kann sogar von einer Win-Win-Win Situation gesprochen werden. Diese insgesamt drei Parteien bilden den fundamentalen Charakter der sogenannten Collaborative Consumption (kollaborativer Konsum), dessen bedeutendster Vorteil ist, dass jede Partei vom Ressourcenteilen profitiert:

  1. Anbieter bzw. Vermieter profitieren durch das Bereitstellen eigener Ressourcen bei deren Nicht-Nutzung zur Vermeidung unnötiger Kosten (z.B. Lagerkosten, Opportunitätskosten) und die Erschließung neuer Umsatz- und Absatzpotentiale. Egal ob der Vermieter bereits auf der eigenen Website Maschinen anbietet oder lediglich einzelne Maschinen zur Verfügung stellen möchte, die Vermietung über eine Plattform erweitert den Kundenstamm und unterstützt eine einfache und schnelle Vermittlung.
  2. Nutzer bzw. Mieter profitieren durch den Verzicht auf bzw. die Reduzierung von Eigentum und die damit verbundene Nutzung von Ressourcen genau dann, wenn der Bedarf besteht. Zusätzliche Maschinen für Bauprojekte oder die kurzfristige Aufstockung des eigenen Maschinenfuhrparks müssen nicht länger langfristig geplant werden. Das Investitionsrisiko bleibt, nicht zuletzt dank verifizierten Maschinen, gering.
  3. Vermittler stellen die notwendige Technologie, wie zum Beispiel einen Online Marktplatz, Soziale Plattform, mobile Payment-Methode oder Ähnliches bereit, durch welche die Transaktion auf nutzerfreundliche, einfache und schnelle Weise möglich gemacht wird. So arbeitet der Marktplatz beispielsweise stets daran, seinen Mieter- und Vermieterstamm zu erweitern, um beiden Parteien eine noch größere Auswahl an z.B. Maschinen bzw. neuen Kunden sowie Absatzzahlen zu ermöglichen. Im Gegenzug dazu profitiert der Vermittler von einer erhöhten Leadgenerierung und den Transaktionsgebühren.
Treiber der Sharing Economy
Das treibt die Sharing Economy an

Die Rolle des B2B Sharing Marktplatzes

Die wohl wichtigste Aufgabe eines Online Marktplatzes für Geschäftskunden ist mit Sicherheit das Zusammenbringen potentieller Konkurrenten auf einer Plattform und das damit verbundene Animieren der Parteien zur gegenseitigen Kooperation. Es gilt, eine virtuelle Austausch-Plattform zu schaffen, auf welcher sowohl Anbieter als auch Nutzer, Mieter als auch Vermieter die gleichen Informationen besitzen und gleiche Wettbewerbsbedingungen gelten.

Doch welche Vorteile bringt eine solche Zusammenarbeit für beide Seiten? Wenn mehrere Bauunternehmen auf einem Marktplatz zusammenkommen, ihre Maschinen zur Miete zur Verfügung stellen und andere Mietobjekte der teilnehmenden Unternehmen nutzen, können alle Maschinen effizient untereinander aufgeteilt werden. Jedes Unternehmen nutzt alle notwendigen Maschinen, wenn es sie braucht und profitiert von den zusätzlichen Einnahmen bei der Vermietung der zwischenzeitlich nicht gebrauchten Objekte. Preise werden je nach Verfügbarkeit und Nachfrage angepasst. So wird stets der richtige Preis für jeden Zeitpunkt ermittelt. Der Markt reguliert sich mit Hilfe einer Sharing Plattform gewissermaßen von selbst.

Die Mehrwerte für Mieter und Vermieter

Der Vorteil für Mieter liegt dabei klar in der Übersichtlichkeit und Einheitlichkeit der gesuchten Ergebnisse. Es erspart dem Nutzer eine aufwendige Eigenrecherche bei verschiedenen Anbietern. Denn nur die gleichen Anforderungen des Marktplatzes an seine Vermieter bietet dem Mieter die Möglichkeit, Preis, Lage, Ausstattung, technische Details oder Ähnliches gezielt zu vergleichen und das für sich beste oder günstigste Produkt aus einer Vielzahl von Angeboten zu finden.  Herstellerunabhängig sieht er auf einen Blick das exakt zu seinen Anforderungen passende Suchergebnis. Der Mieter kann Preise, Verfügbarkeiten, Anbieter und Marken miteinander vergleichen und sich für das seinen individuellen Bedürfnissen entsprechende entscheiden.

Doch auch Vermietern bieten Online-Marktplätze über eine optimierte und zentrale Ressourcenplanung hinaus wertvolle Möglichkeiten. So können Unternehmen, die nicht die zeitlichen oder finanziellen Ressourcen haben, ihr Geschäft selbst zu digitalisieren, Online-Plattformen nutzen. Dies geschieht zumeist über Schnittstellen oder über ein eigenes Kundenportal. Unternehmen, die Herausforderungen bei der Auslastung Ihres Maschinenparks haben, können diese mit einer zusätzlichen Vermietung optimieren. Außerdem können Vermieter ihre Bekanntheit durch zusätzliche Absatzkanäle erweitern, profitieren von den Online Marketingkenntnissen der Plattformen und erhalten somit einen starken Branding-Effekt. B2B Unternehmen können sich so oft besser auf ihr eigenes Kerngeschäft konzentrieren und die Abwicklung und Betreuung des Sharing-Prozesses an die Betreiber der Plattform abgeben. Zusätzliche zeitliche Anstrengungen fallen weg und der Marken-, Bekanntheits- und Umsatzeffekt ist oft enorm.

Diese Vorteile für alle beteiligten bietet auch die digitale Mietplattform von klickrent an. Vermietern wird die Möglichkeit geboten, auf dem Online Marktplatz Maschinen einzustellen, um ungenutzte Maschinen und Geräte gewinnbringend zu vermieten oder einen neuen Absatzkanal für ihr stationäres Offline-Geschäft zu erschließen. Der Vermieter profitiert dabei deutlich von der Einfachheit und Professionalität sowie den branchenspezifischen Kenntnissen über Marketing- und Vertriebsmaßnahmen von klickrent. Technisches Know-How sowie der anfallende Verwaltungsaufwand wird von klickrent übernommen. Neben dem stationären Mietgeschäft kann so unkompliziert und mit geringem Aufwand der stetig wachsende digitale Online-Markt erschlossen werden.

Zusätzlich wird es den Mietern durch die Sharing Plattform klickrent ermöglicht, herstellerunabhängig, zentral und übersichtlich Preise und Verfügbarkeiten zu vergleichen, um das beste Angebot für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. So können Maschinen deutschlandweit schnell und einfach gebucht werden. Und auch hier übernimmt klickrent die Vermittlung und Verwaltung für den Mieter.

Fazit

Es zeigt sich, dass die Sharing Economy in Deutschland durch veränderte Marktbedürfnisse – sinkendes Bestreben nach Eigenbesitz sowie wachsende Suche nach optimaler Ressourceneffizienz –  immer weiter an Bedeutung gewinnt. Es kann also nur im Interesse von B2B Unternehmen sein, sich, genau wie die boomenden B2C Sparten, auf das neue Prinzip des Handelns einzulassen. Denn so können sie nicht nur Kundenbedürfnissen passgenau nachgekommen, sondern auch Kosten, Aufwände und Ressourcen einsparen.

Sie interessieren sich für das Modell der Collaborative Economy? Haben Sie selbst schon Erfahrungen gesammelt oder Fragen zur individuellen Umsetzung? Wir freuen uns über Ihre Fragen oder Anregungen und Kommentare.

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