Grünflächen winterfest machen

Das Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Damit Ihre Grünflächen auch im nächsten Jahr in voller Pracht erstrahlen, sollten Sie ein paar hilfreiche Tipps beachten, mit denen Ihre Grünflächen für den Winter gerüstet ist.

Den Rasen richtig pflegen

Bei den meisten Grünflächen und Gärten stellen die Rasenflächen den größten Teil der Anlage dar. Ein gutes Erscheinungsbild nach dem Ende des Winters ist deshalb besonders wichtig. Mähen Sie den Rasen rechtzeitig vor dem Wintereinbruch auf sechs Zentimeter und entfernen Laub- und Moosreste auf dem Rasen. Für diese sehr aufwendige Arbeit empfehlen sich Laubsauger, die besagte Reste aufnehmen und diese später leicht entsorgen können. Somit verhindern Sie, dass über den Winter hinweg diese Reste auf dem Rasen verrotten. Es ergibt häufig Sinn, den Rasen vor dem Wintereinbruch auch zu düngen, um ihm die Nährstoffe zuzuführen, die ihm im Winter fehlen. Wenn Sie diese Schritte beachten, werden Sie im Frühling einen gesunden und grünen Rasen vorfinden.

Bäume und Hecken zurechtschneiden

Um Bäume während des Winters von unnötigem Ballast zu befreien, ist es hilfreich, diese zurückzuschneiden. Blattlose, kranke oder tote Äste belasten den Baum nur und können deshalb ohne Bedenken abgeschnitten werden. Zu beachten ist hier, den Rückschnitt an Bäumen schon vor dem ersten Frost vorzunehmen, um den Bäumen eine Regenerationszeit zu geben, in der die offenen Schnittstellen verschlossen werden können. Bei größeren Bäumen empfiehlt es sich, mit einer Arbeitsbühne tätig zu werden. So gelangen Sie einfach an auch schwerer zugängliche Stellen in der Baumkrone und können sich frei auf der Plattform bewegen.

Von Hecken sollten Sie zum jetzigen Zeitpunkt bereits die Finger lassen. Die kleinen und feinen Äste vertragen bei diesen Temperaturen bereits keine offenen Schnittstellen mehr. Gehen Sie diesen Aufgabenbereich lieber im Frühjahr an, wenn die Temperaturen wieder etwas steigen.

Kleineres und größeres Geäst sinnvoll nutzen

Die abgeschnittenen Äste der Bäume müssen nicht auf dem Kompost landen. Dort gehören Sie im besten Fall auch gar nicht hin. Denn oft ist das Geäst zu grob und verrottet nur sehr langsam. Verbrennen Sie die Äste deshalb aber nicht! Werfen Sie Geäst lieber durch den Häcksler und verwenden es im Anschluss als Mulch für Bete und andere kälteanfällige Flächen. Häcksler lassen sich schon für kleines Geld mieten und sorgen dafür, dass sie Gartenabfälle sinnvoll eingesetzt werden können.

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